Brustvergrößerung


Eine Brustvergrößerung ist eine Operation der weiblichen Brust, welche in der Regel rein aus ästhetischen Gründen vorgenommen wird und di Kosten somit selbst getragen werden müssen. Nur in seltenen Fällen hat diese Operation einen medizinischen Hintergrund, beispielsweise bei Verformungen oder Fehlbildungen der Brust. Auch bei Rekonstruktion der Brust nach einer Krebserkrankung übernehmen die Krankenkassen die Kosten für die Brustoperation. Brustvergrößerungen werden immer beliebter, vor allem bei jungen Frauen ab 18 Jahren. Durch das Nacheifern der heutigen Schönheitsideale wird die eigene Brust oftmals als zu klein empfunden und sich somit für eine Brustvergrößerung entschieden.


In vielen Fällen wird bei einer Brustvergrößerung Silikon in Form von Kissen (aus Silikon oder Polyurethan) in die Brust eingesetzt. Hierbei wird die Patientin in eine Vollnarkose versetzt, ein Schnitt gemacht und das Brustgewebe angehoben. Im Regelfall wird das Implantat über dem Brustmuskel platziert. Bei sehr dünnen Frauen, welche nur wenig Fett- und Drüsengewebe besitzen, werden die Implantate allerdings unter den Brustmuskel geschoben. Der hierfür nötige Hautschnitt wird entweder in der Brustfalte (unterhalb der Brust) oder am Rand des Warzenhofes gemacht, um später eine kaum sichtbare Narbe zu erhalten.


Wird statt Silikon Kochsalzlösung verwendet, wird erst die Hülle in der Brust platziert und folglich die Lösung in die Silikontasche gepumpt. Dies hat den Vorteil eines kleineren Schnitts, welcher auch am Bauchnabel erfolgen kann und die Narbe an der Brust somit vollständig vermieden wird. Zwischenzeitlich wurde als Füllung für die Silikontaschen auch Sojaöl verwendet, welches jedoch schnell wieder vom Markt genommen wurde, da es ranzig wurde. Äußerlich kommt vom Gefühl her das Silikongel der natürlichen Brust am nächsten. Zudem wird durch das Silikongel eine stabile Form erhalten.


Die Brustvergrößerung birgt, wie jede andere Operation auch Risiken. Beispielsweise kann sich das Narbengewebe verkapseln und eine Verhärtung oder sogar eine Verformung der Brust zur Folge haben. Zudem können die Brüste bei nicht optimal verlaufenden Operationen asymmetrisch werden. Die Risiken werden minimiert, je professioneller der Eingriff durchgeführt wird.

 

Brustverkleinerung


Die Brustverkleinerung ist ein operativer Eingriff, welcher durchgeführt wird, um die weibliche Brust zu verkleinern. In der Regel erfolgt eine solche Operation aus medizinischen Gründen und die Kosten werden oftmals von den Krankenkassen übernommen. Allerdings wird von den Krankenkassen genau geprüft, ob die Brustverkleinerung medizinisch nötig ist, oder ob eine Gewichtsreduktion bei der betroffenen Person ausreichend ist. Die Gründe für eine Brustverkleinerung sind oft gesundheitlicher Natur. Frauen mit sehr großen Brüsten leiden oft unter Rückenschmerzen, Verspannungen und auch Infektionen der Haut durch reibende BH-Träger oder Schweißbildung unter der Brust. Körperliche Arbeiten können mit einer sehr großen Brust schlechter ausgeführt werden und das Lebensgefühl der betroffenen Person kann somit sehr eingeschränkt werden. Hinzu kommt bei all den physischen Belastungen auch die psychische Belastung. Bei einer Brustverkleinerung wird ein Schnitt vom Warzenhof aus bis hin zur Brustumschlagfalte gesetzt. Folglich werden Drüsengewebe und Fettgewebe sowie teilweise auch überschüssige Haut aus dem unteren Teil der Brust entfernt. In vielen Fällen wird am Ende einer solchen Operation die Brustwarze versetzt. Sehr selten kann es bei einer Brustoperation zum kompletten Verlust der Brustwarze kommen. Häufiger treten beispielsweise Gefühlsstörungen in der Brustwarze sowie Probleme beim späteren Stillen auf. Zudem sind die bei der Operation entstehenden Narben sichtbar und können sich durch den Zug der Brust eventuell verbreitern.

 

Bruststraffung


Im Laufe der Jahre verliert die weibliche Brust oftmals an Halt und Elastizität und Frauen fühlen sich in ihrer Haut nicht mehr wohl. Eine Bruststraffung ist ein operativer Eingriff, welcher diesen Halt wiederherstellen kann. Demnach ist die Bruststraffung, wie auch die Brustvergrößerung (in den meisten Fällen) ein rein ästhetischer Eingriff. Bruststraffungen werden oftmals mit einer Brustverkleinerung kombiniert, da hängende Brüste nicht selten das Resultat zu großer Brüste sind. Eine Bruststraffung kann auf verschiedene Art und Weise durchgeführt werden und dauert etwa 2-3 Stunden. Bei jeder Durchführungsart wird der Schnitt um die Brustwarze herum und senkrecht nach unten gesetzt. Allerdings können die Schnitte in der Brustumschlagfalte nach einer Seite (so dass eine L-Form entsteht) oder nach beiden Seiten (T-Form) erweitert werden. Wie auch bei einer Brustverkleinerung wird bei einer Bruststraffung Gewebe entfernt und die Brustwarze nach oben verlagert.


Nach solchen Brustoperationen sollten die Patienten eine Ruhephase von mehreren Wochen einplanen, um die Heilung nicht unnötig zu verzögern. Die Erfolgsaussichten dieser drei Brustoperationen sind heute (vorausgesetzt die Operation wird professionell durchgeführt) sehr hoch.

 

 

 

© vintageamore.net Impressum